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Bon Voyage!

Liebe Katzenfreunde,

nachdem ich aufgrund einer stressigen Zeit wenig von mir hab hören lassen, folgt nun ein neuer Eintrag über unsere Lieblingstiere. Da der Mensch, sofern er sich als Katzentyp bezeichnet, fast alles für seine Mieze tun würde, fällt es ihm normalerweise umso schwerer, sie allein zu lassen. Natürlich ist es kein Problem, für 2-4 Tage jemand anderen die Katzen füttern zu lassen. Mehr Organisation erfordert allerdings eine längere Reise, wie sie bei mir und meinem Lebenspartner in Kürze ansteht.

In unserem Fall sind es genau 14 Tage, die wir im Ausland verbringen werden und da Katzen nicht gerne reisen, kommen sie natürlich nicht mit. Meine Sorge war, dass sich die Tiere schnell einsam fühlen könnten, wenn nur jemand zur notwendigen Pflege, also zum Füttern und zum Ausleeren des Katzenklos vorbeikommt. Wer nicht viel in der Wohnung oder im Haus ist, spielt natürlich auch nicht so viel mit den Katzen oder krault sie, wie ich.

Nun muss natürlich jeder für sich wissen, wie wichtig ihm das Wohl des Tieres ist und wie viele Sorgen er sich macht. Da ich eher zu dem Typ gehöre, der lieber zu viel nachdenkt als zu wenig, wollte ich es meinen Katzen ermöglichen, nicht zu einsam zu werden.
Hier ein kleiner Ratschlag:
Je länger man die Katzen alleine lässt und je weniger Aufmerksamkeit sie die Zeit über erhalten, desto stressiger wird es für den Besitzer, sobald er wieder zu Hause ankommt. Es kann dann durchaus vorkommen, dass die Katze aus Langeweile die teuerste Vase oder ähnliches kaputt gemacht hat, an den Wänden gekratzt hat, weil niemand da war, um sie zu bestrafen, oder den Duschvorhang zerfetzt. Deshalb sollte man auf jeden Fall für genug Beschäftigung sorgen, während man weg ist.
Aber nicht nur das kann den Stress hervorrufen, sondern auch die Unausgelassenheit, die die Tiere quälen kann. Immer nur das gleiche Spielzeug, immer nur alleine spielen- das ist viel zu langweilig und zu wenig für ein so energiegeladenes Tier. Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass dies vielleicht ein Wochenende gut geht, aber für 7-14 Tage sollte man sich eine Person suchen, die bereit ist, mehrmals täglich nach den Tieren zu sehen und mit ihnen zu spielen und demnach auch längere Zeit in der Wohnung zu verbringen, hier bieten sich Nachbarn sehr gut an.

Wenn das, wie bei uns, nicht funktioniert, kann man enge Freunde fragen, die für die Zeit in die Wohnung oder in das Haus, in dem man lebt, einziehen. Bei uns hat der Vorschlag gut geklappt und ein Freund hat zugesagt. Bei der Wahl des Freundes sollte man trotz allem Vertrauen recht wählerisch bleiben. Wem will man seine Katzenkinder anvertrauen, wem traut man es zu, die stressige Zeiten mit den Tieren zu überstehen, wer ist tolerant genug, wer kennt sich mit Katzen aus, wer mag überhaupt Katzen?. Diese Fragereihe könnte man unendlich lange fortführen, letztendlich muss jeder für sich die passenden Kriterien heraussuchen.

Wenn jemand also für längere Zeit in dem Wohnbereich haust und die Katzen hütet, sollte derjenige auch über alles informiert werden. Nicht nur über allgemeine Informationen, wie die Fütterungszeit und Fütterungsmenge, sondern auch über besondere Eigenschaften der Tiere und wie man damit umzugehen hat.
Wer besonders vorsichtig und gründlich ist, wie ich, kann eine Checkliste mit allen wichtigen Informationen an die betroffene Person geben, welche alle möglichen Hinweise enthält, falls die Person Fragen haben könnte. Somit muss sie nicht anrufen, während man im Urlaub ist, und man läuft nicht Gefahr den Urlaub nicht genießen zu können, weil man sich Sorgen macht, dass der Katzensitter etwas falsch macht oder vergisst.
Anbei findet ihr eine modifizierte Fassung meiner Checkliste. Vollständig enthält diese noch Informationen zur Wohnung sowie zum Tierarzt und Telefonnummern für den Notfall. Aus Gründen, die aus der Privatsphäre hervorgehen, habe ich diese rausgenommen. Da dies nur ein Beispiel sein soll, habe ich die Checkliste gekürzt.


Checkliste:

ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG!

1)Allgemeines
-Achte stets darauf, dass die Wohnungstür geschlossen bleibt. Die Türen innerhalb der Wohnung bleiben immer offen, dies solltest du vor allem beachten, bevor du die Wohnung verlässt.
-Die Katzen müssen immer freien Zugang ins Badezimmer haben, um auf das Katzenklo gehen zu können.
-Morgens werden die Katzen zwischen 9 und 10 Uhr gefüttert. Vor 8 nicht, wenn es nicht durch Termine am frühen Morgen sein muss.
Abends werden die Katzen um 18:30 Uhr gefüttert. Bitte halte die Fütterungszeiten möglichst genau ein, Katzen sind Gewohnheitstiere. Es ist wichtig, dass sie abends nie früher als besagte Uhrzeit gefüttert werden.
-Futtermenge: 1 Dose pro Tag. Morgens die erste Hälfte der Dose auf beide Näpfe verteilen, die angebrochene Dose in den Kühlschrank stellen und abends die restliche Hälfte erneut gleichmäßig auf die Näpfe verteilen.
-Mehrmals täglich sollte das Katzenklo von den großen Geschäften befreit werden.
-1 Mal die Woche wird das Katzenklo komplett gereinigt.
-Die Katzen dürfen weder auf den Esstisch, Wohnzimmertisch noch auf die Küchentheke springen. In diesem Fall bestrafst du sie mit einem „Nein!“ und einem Spritzer aus der Sprühflasche, welche Wasser beinhaltet. Bestrafe sie nur direkt bei der Tat und besprühe sie nie, wenn sie schon wieder auf dem Boden gelandet sind, sonst denken sie, sie werden für das Runterspringen bestraft. ---Handgreiflichkeiten sind selbstverständlich untersagt. Außerdem dürfen die Katzen nicht an Möbeln, Wänden oder am Duschvorhang kratzen.

2) Besonderheiten

-Du solltest mindestens einmal pro Tag (am besten vor dem Schlafengehen) mit den Katzen spielen.Gerne auch mehr und öfter am Tag. Sie werden es dir aber auch nicht übel nehmen, wenn du einmal keine Zeit dafür haben wirst. Mehr als ein Tag ohne Spielen könnte anstrengend für dich werden.
-Nala spielt besonders gerne mit dem Faden, während Mollie lieber kämpft. Während es bei Nala oftmals ausreicht, den Faden über den Boden zu ziehen, mag Mollie es, wenn man am Kratzbaum mit ihr spielt. Mollie spielt vorallem gerne in dem von uns vorbereitetem Karton.
-Falls die Tiere aufgekratzt sind und alles machen, was nicht erlaubt ist, kannst du die Fenster komplett öffnen und sie rausschauen lassen. Sie gucken gerne raus und schnuppern die frische Luft. Keine Angst, sie springen nie runter.
-Falls die Katzen nachts Miauen oder aber auch früh morgens, darfst du sie unter keinen Umständen beachten. Weder darfst du sie Füttern oder sie streicheln oder sie bestrafen, da sie sonst wissen, dass es irgendeine Art von Aufmerksamkeit gibt, sobald sie in der Nacht Miauen. Wir haben es ihnen gerade abgewöhnt und es wäre schade, wenn das zunichte gemacht werden würde. Sollten sie es wider Erwarten doch tun, haben wir Ohrenschützer parat.
-Auch Denkaufgaben mögen die beiden gerne. Wir zeigen dir ein paar Möglichkeiten, sie auch geistig auslasten zu können.

Liebe Grüße
eure Catnip
2.9.14 16:08
 



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