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Der richtige Kratzbaum

Wer sich eine oder gleich mehrere Katzen anschafft, sollte sich einen vernünftigen Kratzbaum anschaffen. Vor allem bei Wohnungskatzen sollte man darauf achten, dass dieser genügend Spiel- und Kratzspaß bietet. Dies ist nicht nur wichtig für das Wohlergehen des Tieres, sondern auch für den Erhalt eurer Möbel und Tapeten innerhalb des Wohnraumes.

Nun gibt es gefühlte 1000 Möglichkeiten. Es gibt kleine, mittlere und große Kratzbäume, Kratzhöhlen, Kratzbretter, Kratzteppiche, uvm.. Hier sollte man auf sein Budget achten, da große Kratzbäume mehr kosten als ein normales Kratzbrett, auf die Größe der Wohnung, auf die Größe der Katze, auf die Anzahl der Tiere und auf den Schnitt der Wohnung. Habt ihr viel Platz, empfiehlt es sich, einen großen Kratzbaum anzuschaffen, ist eure Wohnung eher klein, probiert es mit Kratzbrettern an der Wand.

Worauf man immer achten sollte, ist, dass die Katzen in den von ihnen am meisten bewohnten Räumen Kratzmöglichkeiten vorhanden sind. Wer also eine große Wohnung hat, braucht auch entsprechend viele Kratzgelegenheiten. Man sagt, das Tier braucht so viele Kratzmöglichkeiten, wie Wohnräume vorhanden sind. Habt ihr z.B. eine 2-Zimmer-Wohnung, reichen auch zwei Kratzgelegenheiten.

Wer sich noch nicht komplett entschieden hat, kann sich hier an meiner Umsetzung vielleicht ein wenig orientieren:

Ich habe eine 50 Quadratmeter kleine Wohnung, die im Wohnzimmer recht vollgestellt war, bevor die Tiere kamen. Da ich hohe Decken habe, aber wenig Platz in der Breite der Wohnung, habe ich mich für einen Deckenhohen Kratzbaum entschieden. Somit haben die Katzen genug Platz zum Klettern, Spielen und Kratzen, auch wenn der Raum im Wohnzimmer begrenzt ist. Durch die Deckenhöhe bietet der Kratzbaum sehr viel Platz für die Miezen.
Der Kratzbaum hat fünf Ebenen. Diese enthalten zusätzlich zwei Hängematten ähnliche Schlafgelegenheiten, sowie eine Höhle und eine Rolle zum Spielen. An den Sisalstämmen können die Katzen prima von ganz unten bis nach ganz oben klettern.

Das Modell gibt es so in der größeren Auswahl nicht mehr, hier könnt ihr euch aber ein sehr ähnlichen Kratzbaum ansehen, um eine Idee der Beschreibung zu kriegen:

http://www.fressnapf.de/shop/kratzbaum-eckboy

Mein Fazit ist, das dieser Kratzbaum die Tiere gut auslasten kann, er bietet viel Spielspaß und genug Platz für mehrere Katzen, um die Pfoten daran zu wetzen. Er steht stabil, sofern man ihn richtig aufbaut und befestigt, und hat generell eine gute Qualität. Die Katzen nutzen den Kratzbaum sehr intensiv und er hat bisher nach fast acht Monaten nur geringe Abnutzungserscheinungen.

Zusätzlich zu diesem Kratzbaum haben meine beiden Katzen ein normales Kratzbrett mit integriertem Spielzeug zur Verfügung. Dies stand lange im Schlafzimmer, wurde aber nur selten benutzt. Nachdem ich es in die Küche versetzt hatte, wurde es öfter zum Spielen benutzt, gekratzt wird daran aber leider kaum. Dies liegt aber vor allem daran, dass den Miezen der große Kratzbaum allein völlig ausreicht und sie kein Bedürfnis nach mehr Kratzgelegenheiten haben und somit auch die Wände, etc. in Ruhe lassen.

Als abschließenden Tip möchte ich euch mitgeben, dass ihr Kratzbäume immer vor Ort kaufen solltet, anstatt sie euch schicken zu lassen. Oft gibt es Lieferprobleme oder die Lieferzeit wird nicht eingehalten und der Kratzbaum ist noch nicht da, wenn ihr das Kätzchen abholen wollt. Generell sollte der Kratzbaum immer eine Zeit lang vor dem Eintreffen des Tieres in der Wohnung sein, damit er den Geruch von euch und den Räumen annimmt und nicht mehr nach dem Tierhandel riecht.

Liebe Grüße
Catnip
6.10.14 13:43


Lieblingsspielzeug Karton

Hallo an alle Katzenliebhaber,

heute wollen wir darüber sprechen, wie man den Katzen tolle Spielzeuge zaubern kann, ohne auch nur einen Cent dabei ausgeben zu müssen. Viele von euch werden es kennen:
Man geht in den Tierhandel und schaut sich bei den Spielsachen um. Doch alles, was interessanter als ein Schaumstoffball oder eine Stoffmaus aussieht, wie z.B. Intelligenzspielzeuge, ist, zumindest in meinen Augen, überteuert. Die Form und Farben interessieren die Katze nicht im Geringsten, für sie ist nur der Spaßfaktor wichtig. Die Äußerlichkeiten sind nur dazu gedacht, dass die Käufer von dem Produkt angezogen werden. Außerdem bringt so ein teures Spielzeug auch der Mieze nicht ganz so viel Spaß..sie darf es ja nicht kaputt machen. Ganz anders als bei folgender Alternative, die ich euch heute zeigen möchte: Kartons!
Es klingt super simpel und genau das ist es auch. Viele von euch werden irgendwo noch einen Karton, egal welcher Größe, zu Hause haben und wenn nicht, wartet einfach das nächste Paket ab und behaltet den Karton. Die meisten Katzen lieben diese Schachteln aus Pappe: Sie können daran kratzen, es beißen und zerfetzen und wenn der Karton hinüber ist, gibt es einfach einen neuen, schließlich kostet es nichts bzw. kaum etwas.

Hier möchte ich euch einige Möglichkeiten zur Gestaltung eines Kartons zeigen:

1) Ein kleiner Karton kann gut genutzt werden, indem viele kleine, pfotengroße Löcher hineingeschnitten werden. Dadurch kann die Katze ihr Lieblingsspielzeug oder Leckerlis hinausfischen, bevor sie sich daran vergnügt.

2) Ein mittelgroßer Karton, in den ihr verschieden große Löcher an allen Seiten schneidet. Einige Löcher sollten groß genug zum reinkriechen sein, andere wiederum nur so klein, dass gerade mal eine Pfote hineinpasst. Ihr werdet sehen, dass die Katze ihren Spaß haben wird in dieser schnell hergerichteten Hütte, sobald ihr das Lieblingsspielzeug darin versteckt. Vielleicht findet die ein oder andere Katze auch eine Leckerei dort.

3) Ein sehr großer Karton kann als sogenannte "Fummelstation" dienen. Dies kann man auch im Fachhandel kaufen, ist aber auch schnell selbst hergestellt. An der Unterseite des Kartons klebt ihr verschiedene Sachen an, aber nicht zu fest! Wenn die Katze es anstupst, sollte es sich noch bewegen. Also nicht unbedingt Kleber, sondern Klebeband verwenden. Hier bieten sich alte Klorollen, kleine Bälle und kleinere Kartons mit Löchern an. Katzen sind Pfotenkünstler und wenn sie diese Gabe auch noch trainieren können, sind sie lange und gut beschäftigt.

Diese Spielzeuge fördern nicht nur die Intelligenz der Katze, sie verhindern außerdem die Langeweile, die aufkommen kann, wenn sie viel alleine sind. Wenn ihr also wisst, dass ihr an einem Tag viel unterwegs sein werdet, bastelt doch einmal den Karton zurecht, damit eurer Wohnungstiger ordentlich was während eurer Abwesenheit zu tun hat.

Liebe Grüße
Catnip
30.9.14 14:42


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